Hümmlinger Dünen-Tour

Radfahren

Aktuelle Bedingung:



Knotenpunkte: 43-54-31-75-77-59-79-13-85-15-41-78-65-70-37-42-80-59-69-62-30-85-61-48-58-1-87-75-4-56-95-81-36-24-76-1-43


sehr leicht
Dauer 04:55 h
Länge 74,1 km
Höhenmeter 281 hm
Tiefpunkt 6 m
Hochpunkt 56 m

Hauptstartort: Surwold / Beginn der Tour EinkehrmöglichkeitKulturangebotKulinarischRundwegE-BiketourTagestour
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
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Aug
Sept
Okt
Nov
Dez

Tourbeschreibung:

Start und Ziel dieser Tagestour ist ein wunderschöner Wald mit vielen Extras: Im 34 Hektar umfassenden Erholungsgebiet Surwolds Wald befinden sich ein großer Abenteuerspielplatz mit einem 32 Meter hohen Aussichtsturm, eine Minigolf-Anlage, ein Märchen- und ein Kletterwald sowie eine 300 Meter lange Sommerrodelbahn.

 

Durch den Ortskern der Hümmling-Gemeinde und vorbei am Segelflugplatz führt der 76 Kilometer lange Rundkurs um das Leegmoor herum nach Esterwegen.

 

Wie entstanden Moore? Wie lebten die ersten Siedler in dieser Landschaft? Welche Tiere und Pflanzen sind hier zu finden? Der MoorInfoPfad Esterwegen gibt links und rechts des Bohlenweges Antworten auf diese und viele weitere Fragen.

 

Heute eine Natur-Idylle, war das Moor während der NS-Schreckensherrschaft auch Schauplatz dieses dunkelsten Kapitels unserer Geschichte: Heute erinnert die Gedenkstätte Esterwegen an die 15 Emslandlager und ihre Opfer.

 

Einige Knotenpunkte später befindet man sich im Kontrast dazu am Erikasee, einem vier Hektar großen Baggersee mit einer Badestelle und diversen Freizeitangeboten.

 

Der Name der Radtour begründet sich durch die Inlanddünen, die ein prägendes Landschaftselement im Emsland darstellen. Sie fragen sich, warum es hier weit vom Meer entfernt Sanddünen gibt? Den Sand haben eiszeitliche Gletscher mitgebracht. Zu hohen Dünen aufgeweht werden konnte er nach dem Rückzug der Gletscher als noch kaum Pflanzen wuchsen. Später haben Heidebauern durch das Entfernen der Heidevegetation zur Einstreu- und Düngergewinnung zu einer erneuten Dünenbildung beigetragen. Damit die wandernden Dünen keine Siedlungen und Felder mehr überwehen konnten, wurden sie ab Mitte des 19. Jahrhunderts bepflanzt, vor allem mit der genügsamen Kiefer. Auch heute noch ist sie in vielen emsländischen Dünengebieten dominant. Dünen entdecken Radfahrende bei dieser Tour unter anderem in den Wäldern Oster- und Westertannen kurz vor Lorup.

 

Die Tour gen Werlte führt vorbei am Großsteingrab De Hoogen Steener. Mit knapp 30 Metern Länge handelt es sich um die größte „Emsländische Kammer“ in der Region – so bezeichnet man die Architektur von hiesigen Megalithanlagen der Trichterbecherkultur, die zwischen 3.500 und 2.800 vor Christus entstanden sind.

 

Der Bibelgarten in Werlte bildet biblische Landschaften nach und präsentiert zahlreiche Pflanzen, die in enger Verbindung zur Heiligen Schrift stehen. In Sichtweite steht Kreutzmanns Mühle, ein fast 500 Jahre alter sog. „Galerie-Holländer“.

 

Von Werlte führt die Tour vorbei am Naturschutzgebiet Theikenmeer, wo man unbedingt die im Jahr 2023 entstandenen Angebote, wie zum Beispiel den Bernhard-Grzimek-Turm, die Natur- und Geoparkstation oder den Kranichpfad, kennenlernen sollte.

 

In Sögel wartet ein außergewöhnliches Beispiel historischer Baukunst auf Ihren Besuch: Die sternförmige Barockanlage vom Schloss Clemenswerth. Naturnah und inmitten weitläufiger Wälder ließ Kurfürst Clemens August Mitte des 18. Jahrhunderts von Johann Conrad Schlaun sein Jagdschloss errichten.

 

Ein für das Emsland ungewöhnliches Gebäude entdeckt man in Werpeloh: Das Batakhaus ist ein Nachbau der Pfahlhäuser, die typisch sind für den indonesischen Volksstamm auf Sumatra. Auf dem letzten Abschnitt der Dünentour können bei Börger drei erhaltene Steingräber besichtigt werden, und man radelt durch schattenspendende Wälder zurück zum Ausgangspunkt.



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